Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
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Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt MdB, besucht mit Dietmar Nietan MdB die Lebenshilfe Düren


„Lebenshilfe ist eine Institution im Kreis Düren“

„Lange Jahre war ich selber Sonderschullehrerin und ich finde diesen positiven Prozess beeindruckend. Da hat sich viel getan: Behinderte und nichtbehinderte wachsen gemeinsam auf und empfinden dies als selbstverständlich“, zeigte sich die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Bundesgesundheitsministerin, Ulla Schmidt MdB, von der Arbeit im integrativen und heilpädagogischen Kindergarten „Pusteblume“ der Lebenshilfe Düren beeindruckt. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan aus Düren besuchte sie die Kita und wurden von der Vorsitzenden der Lebenshilfe Düren Inge Hehemyer, dem Geschäftsführer Wolfgang Prümm und der Leiterin der Kita Miriam Brück-Lange begrüßt.

„Die Lebenshilfe ist nicht irgendeine Einrichtung, sie ist eine Institution im Kreis Düren“, so der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan, der auch Mitglied im Vorstand der Stiftung Lebenshilfe in Düren ist. Damit meinte Nietan nicht nur das umfassende und verlässliche Angebot an Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen, dass die Lebenshilfe in Düren anbietet, sondern auch, dass in den zahlreichen Einrichtungen der Lebenshilfe Inklusion gelebt wird. Hierzu gehören zum Beispiel die 4 Kindertagesstätten mit integrativer und heilpädagogischer Ausrichtung, rund 100 stationäre Wohnplätze und 40 Plätze betreutes Wohnen sowie zahlreiche Freizeithilfen und Beratungsmöglichkeiten.

Im Gespräch wurde schnell klar, dass Inklusion ein großes Thema ist. Hier sei mehr Förderung und auch Geld notwendig, um die gewünschte 1 zu 1 Betreuung von Menschen mit Handicap zu erreichen und Schulen entsprechend umzubauen. Die Leiterin der Kita „Pusteblume“ wusste zu berichten, dass Inklusion tagtäglich gelebte Praxis zwischen behinderten und nicht-behinderten Kindern sei. Es blieben aber auch Fördergruppen im Kindergarten als Ruhepol für behinderte Kinder erhalten. Ulla Schmidt und Dietmar Nietan betonten in diesem Zusammenhang, dass Skandinavien Vorbild für eine Inklusion in Deutschland sein könnte: „Wo es geht, werden alle Kinder zusammen unterrichten, wo es nötig ist, wird aber auch getrennt gelernt“, berichten die beiden Abgeordneten. Auch wurde der herrschende Fachkräftemangel angesprochen. Ein Grund hierfür sei sicher die schlechte Bezahlung der Betreuungs- und Pflegekräfte. „Diese Arbeit muss mehr anerkannt werden, auch finanziell“, waren sich Schmidt und Nietan einig.

Zum Schluss bedankten sich die beiden Abgeordneten für den Besuch und zeigten sich von der Arbeit der Betreuungs- und Pflegekräfte und den Kindern begeistert.

Text: Bernd Coumanns, Wahlkreisbüro Dietmar Nietan MdB

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