Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
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Mit den Mitschülern gemeinsam auf Klassenfahrt

Anna kurz vor der Abfahrt nach Westkapelle

Mit den Mitschülern gemeinsam auf Klassenfahrt:

Dank DKB und Lebenshilfe auch für Anna möglich

Die Vorfreude steht Anna-Juliana sichtlich ins Gesicht geschrieben, denn bereits zum zweiten Mal hat Sie die Möglichkeit gemeinsam mit ihren Mitschülern an einer Klassenfahrt teilzunehmen. Eine Selbstverständlichkeit ist es für das am Rett-Syndrom erkrankte Mädchen nicht - denn was für die meisten Lebensalltag ist, ist für Anna-Juliana meist ein großer Kraftakt. Dazu gehört auch die Teilnahme an schulischen und außerschulischen Aktivitäten.

Die Dürener Kreisbahn und die Lebenshilfe Düren hatten bereits vergangenes Jahr dem im Rollstuhl sitzenden Mädchen ihren ersten Klassenausflug ermöglich und sie dabei begleitet. „Es war eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten, die wir auch dieses Jahr gerne wiederholen möchten“, sagt Bernd Böhnke, Geschäftsführer der Dürener Kreisbahn. „Im Rahmen unserer Unterstützung der Christophorusschule berührt uns dieser Fall besonders und wir leisten, gemeinsam mit der Lebenshilfe Düren, gerne Hilfestellung.“

Auch für Josef Kuckhoff, Leiter der Ambulanten Dienste der Lebenshilfe e.V. Düren, ist es „gerade in diesem Jahr, in dem unser Verein sein 50-jähriges Bestehen feiert ein besonderes Anliegen, Menschen mit Behinderung und deren Familien Hilfestellung zu geben, entweder durch eigene fachliche Unterstützung und Betreuung oder in Zusammenarbeit mit Partnern, wie in diesem Fall der Dürener Kreisbahn“.

Dank des sozialen Engagements beider Institutionen, kann Anna-Juliana nun zum zweiten Mal gemeinsam mit ihren Mitschülern der Christophorusschule den fünftägigen Ausflug nach Westkapelle in die Niederlanden wahrnehmen. Während die Lebenshilfe Düren hierfür einen rollstuhlgerechten Bus für die Hin- und Rückfahrt zur Verfügung stellt, hat die DKB einen Busfahrer freigestellt, der Anna-Juliana hinfährt und auch dort wieder abholt.

„Wir sind sehr dankbar, dass die Dürener Kreisbahn und die Lebenshilfe Düren zum zweiten Mal in Folge unsere Familie derart unterstützen und unserer Anna nicht nur eine tolle Zeit mit ihren Mitschülern, sondern auch ein Gefühl der Zugehörigkeit schenken. Es beweist viel Menschlichkeit und sozialen Charakter“, bedankt sich Frau Muschalek.

Die heute 19-jährige Anna-Juliana lebt seit ihrer Geburt mit dem Rett-Syndrom und ist somit immer auf ihren Rollstuhl angewiesen. Sie kann weder stehen noch alleine sitzen, so dass die Fahrt mit Ihren Mitschülern in einem normalen Reisebus nicht möglich wäre. Die Anmietung eines rollstuhlgerechten Busses wäre sowohl für die Familie Muschalek als auch für die Klassenkasse ein zu hoher finanzieller Aufwand.

(Foto + Text: DKB)

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