Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
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Zeigt her eure Schuh

Schuhe für Aktion "Zeigt her eure Schuh"
Zeigt her eure Schuh

Zeigt her eure Schuh „Mach dich auf den Weg“ ist ein Kunstprojekt im Rahmen der Heiligtumsfahrt des Bistum Aachen.

Als Pfarrer Alfred Schmidt mit der Vorstellung des Kunstprojektes kam, entschlossen sich Annemie, Andreas, Friedhelm, Uwe, Gina und Sabine spontan, sich daran zu beteiligen. Sie sind Teilnehmer des Malkurses „Malen mit unterschiedlichen Maltechniken“ der Weiterbildungsabteilung der Lebenshilfe e.V. Düren, der in der Rurtalwerkstätte Huchem-Stammeln durchgeführt wird. Mehrere Monate lang haben alle überlegt, wie sie ihre Gedanken mit und an ihren alten Schuhen umsetzen konnten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Friedhelm:
Ich liebe meinen Hund, mit ihm kann ich mich entspannen. Ich möchte gerne mit meinem Hund noch viele Kilometer spazieren gehen. Und das mache ich am liebsten in der freien Natur. Dort sehe ich die Wiesen und die Blumen. Schuhe brauche ich zum Spazierengehen.


Uwe:
Ich möchte mich immer mal zurückziehen können und sitze gerne auf einer Bank, auf einer grünen Wiese mit Blumen. Dort kann ich dann über vieles nachdenken. Dann fühle ich mich wohl. Um dahin zu kommen brauche ich Schuhe.

 


Gina:
Ich möchte meinen Freund heiraten, der einen schönen Anzug trägt und ich trage ein schönes Brautkleid. Wir möchten in der Kirche heiraten.

 


Andreas:
Ich möchte noch oft mit meinen Schuhen in ein Kino gehen. Jetzt bin ich selbstständig und kann mit meinen Schuhen dahin gehen, wo ich möchte. Ich sehe gerne Filme und im Kino ist das immer sehr schön und aufregend.

 


Annemie:
Wenn ich am Meer bin, ziehe ich meine Schuhe aus, aber bis ich da bin, brauche ich sie. Ich gehe gerne in die Berge. Da finde ich meine Ruhe und deshalb habe ich einen Schuh mit Berge und einen Schuh mit dem Meer gemalt. Ich hoffe, dass ich noch lange gesund bleibe und mit meinen Schuhen laufen kann.

 


Sabine:
Ich bin so dick und möchte gerne dünner sein, darum gehe ich in Kurse, wo ich über Ernährung viel lerne. Ich gehe mit meinen Schuhen durch mein Leben und muss darauf achten, was ich esse. Ich habe deshalb einen Schuh mit den Dingen gemalt, die ich essen darf, das ist der grüne Schuh. Der rote Schuh hat nur Dinge drauf, die ich nicht essen darf. Bei der Ampel ist das auch so, bei Rot halt und bei Grün kann ich gehen. Ich gehe mit den Schuhen in die Kurse und in die Kur.

 

Zum Abschluss des Projektes wurden  die Schuhe in Aachen in verschiedenen Kirchen und in der Annakirche in Düren ausgestellt. Viele Menschen mit Behinderung hatten sich an
dieser Kunstaktion beteiligt.


Text und Bilder: Anne Hanelt

Erstellt mit RapiLex-WMS